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Autor Thema: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.  (Gelesen 102885 mal)

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Offline altes-gebirge

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #120 am: 30 Jan 09, 17:52 »
Sollte nicht auf diesen mittlerweile nun 8 Seiten  fast alles gesagt/geschrieben sein? :)
Irgendwann wird doch selbst ein interessantes Thema auf Dauer etwas fade.

Ja,ich hör die Stimmen.Sollte selbst mal was beisteuern.I know.

Bis bald

altes-gebirge

P.S.Thema/Frage gefunden!

Offline Goldi85

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #121 am: 30 Jan 09, 18:32 »
Ja, das Thema fängt an zu nerven. Nur soviel zu Schwacke-Liste für Mineralien: das ist absoluter Schwachsinn!

Gruß  Daniel

Offline altes-gebirge

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #122 am: 30 Jan 09, 18:51 »
Schwacke-Liste für Mineralien.Knaller ;D
Zum Glück läßt sich halt nicht alles Vereinheitlichen.
Hoffe, es gibt nicht irgendwann mal ein "Mineralienministerium",das uns vorschreibt ,wie wir zu sammeln haben.
Eh Moment,jeh blödsinniger manche vorschläge heutzutage sind,umso besser werden sie belohnt.
Bis bald
aus Brüssel ;)

altes-gebirge

P.S.dies war nur ein Spaß!Oder? :o

Offline jayjay

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #123 am: 30 Jan 09, 20:32 »
Also ich habe nun begonnen mein Hobby Fotografie mit Mineralien zu kombinieren.
Das ermöglicht, dass man auch kleine Stufen kaufen kann und die Stücke
dann schön fotografiert. Da ist der Unterschied nicht mehr so wichtig, ob ein Stück 2x3x2cm oder 20x30x20cm ist.
Da gucke ich nun mehr, was sieht vermutlich hübsch aus, wenn man es aus unterschiedlichen Perspektiven
fotografiert, als wie gross und teuer darf es sein.

Guckt mal bei Ebay rein, bei dem Händler MineralsandFossils. Der fotografiert in meinen Augen sehr sehr gut.
Und die Stücke sind manchmal sehr klein, aber tolle Fotos. Ich kenne diesen nicht und verdiene auch nichts daran.
Finde einfach nur die Fotos sehr gelungen. Gucke mir das gerne an.

Offline altes-gebirge

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #124 am: 30 Jan 09, 21:16 »
Hi JayJay,

mit mineralsandfossils kann ich Dir nur zustimmen.Ist ein sehr angenehmer Kontakt ,den ich zu Ihm hab und die Bilder machen Appetit :)

Und Dir kann ich nur sagen:Weiter so.Die Hauptsache ist doch:Spaß  am Hobby.
Die Kombi mit der Photographie ist sehr schön.Und egal was die anderen meinen sagen zu müssen,das tust Du für Dich,nicht um irgendjemanden was beweisen zu müssen.
Habe mich hier,im Atlas,bei vielen Themen lange rausgehalten,aber manchmal....
Wir sind zum Glück alle verschieden!
viele Grüße

altes-gebirge

P.S.Bin heut auf die HP eines südafrik.Sammlers gestossen:onlineminerals.com(glaub ich)Hier ist für mich,(auch wenns nicht mein Gebiet ist),was schönes zum Genießen gewesen.Die Rubrik auf der Seite ist die, mit den Fundstellen und "ihren "Mineralen.Das möcht ich auch mal für mich als Bsp.nehmen.

Offline triassammler

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #125 am: 31 Jan 09, 18:51 »
DonMineral hat geschrieben:
Zitat
Aber zum Beispel einen Index aus Breite mal Tiefe einer Stufe und aus einem Multiplikator der Höhe der Kristalle und das mit dem unterschiedlichen Wert eines Minerals kombiniert würde einen Faktor ergeben als Anhaltspunkt für den Kauf...ganz nüchtern gesehen als Basiswert,  den Liebhabereffekt oder den unbedingt-haben-wollen Bonus kann dann jeder selbst bestimmen.

Beispiel  Stufe 6cm breit und 6 cm tief ergibt 12 das mit der Höhe der Kristalle multiplieziert, sagen wir 4 cm ergäbe 50, also 50 Euro als Basiswert. Man kann dan den Wert anhand der Seltenheit der Mineralien festlegen  Beispielweise Vana 1. Wulfenit 1.5 oder Fluorit 2 und das mit dem gewonnenen Faktor multiplizieren.


Davon ausgehend, dass die Größenabstufung einer Stufe/eines Einzelkristalls keiner exponenentiellen Seltenheitszunahme unterliegt. Unter dieser Voraussetzung bestelle ich jetzt sofort einen Diamenten mit 10 ct bei Dir zu dem Preis, der für ein 0,1 ct-Standardstück errechnet wurde, multipliziert mit dem Größenfaktor  ;D Man kann nicht alles in Formeln pressen.  ::)

Gruß,
Triassammler

Offline caliastos

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #126 am: 31 Jan 09, 19:15 »
auch hier gilt: der wert einer stufe ist der, den ein anderer zu zahlen bereits ist. formeln sind hier totaler unsinn. 10 cm quarzkristall wird viel häufiger sein als ein 10cm großer rubinkristall. willst du da etwas den preis nach der größe bestimmen?

nimm nur den diamantenhandel. da wird ein diamant in hunderte farbnuancen unterschieden. dazu noch klarheit und carat. mach den diamantenhändlern mal den vorschlag nach volumen die preise festzulegen und warte die reaktion ab. die halten einen für verrückt. man kann unikate nicht in irgendeine formel packen. selbst gleich größe heist unterschiedliche qualität und unterschiedliche seltenheit usw.

wonach den wert eines minerals ermitteln? nach seltenheit, ausbildung? viel spaß beim vergleichen aller stufen auf der welt. das ergebnis kann man von haus aus in die tonne treten. händler unbekannt verkauft stufe A für 100€ an händler B. dieser hat einen namen und kann das stück zu 1000€ verkaufen. bereits hier versagt die theorie.

mineralienpreise und das schätzen eines wertes ist eine frage des persönlichen geschmacks von käufer und verkäufer, eine sache der seltenheit, ausbildung und wieder einmal der erfahrung.

ganz genau genommen hat alles was mit mineralen zu tun eines gemeinsam. man braucht erfahrung, erfahrung, erfahrung......
diese muss man sich über die jahre aneignen, klein anfangen und aufbauen. zu glauben man kann einfach einsteigen und bei den großen mitmachen ist ein trugschluss. hier gibt es einfach keine klaren werte.

selbst die frage nach den charakteristischen gesteinseigenschaften kann man nicht in formeln packen, bestenfalls in bereiche.

Offline jayjay

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #127 am: 02 Dec 10, 20:21 »
Den Thread mal wieder aufnehmen? Wie war euer Eindruck in München dieses Jahr zu dem Thema?

Offline Aurora borealis

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #128 am: 08 Dec 10, 14:02 »
Mein Eindruck ist,das Thema wurde völlig ausgeschlachtet und sämtliche Meinungen wurden teils zelebriert,analysiert und so weiter gäähn.


LG

Udo

Offline cmd.powell

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #129 am: 08 Dec 10, 16:57 »
Mein Eindruck ist,das Thema wurde völlig ausgeschlachtet und sämtliche Meinungen wurden teils zelebriert,analysiert und so weiter gäähn.


LG

Udo

Sehe ich eigentlich genau so. Außerdem ist das Thema eh etwas irrwitzig, da es sich ja "nur" um ein Hobby handelt - steigende Lebenshaltungskosten ärgern mich da eher. Bei Mineralien gilt für mich: Wenn es mir zu teuer ist, lasse ich es liegen - fertig.

Offline Mineralroli

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #130 am: 08 Dec 10, 17:56 »
Hallo
Udo und Markus haben das ganz gut beschrieben.
Wem etwas zu teuer ist der muß ja nicht kaufen und man bedenke das für die Aussteller
in München große Aufwendungen vorangehen. Beschaffung der ausgewählten Mineralien,
Transport, Aufbau-Deko, Hotel, Verpflegung.... und Standmiete (!!!).
Man bedenke das 3 Meter Tischreihe bereits 1000 € kosten (kein Tippfehler). Also keine weiteren Diskussionen wenn etwas zu teuer ist.
Auch das muß man mal sagen und bei Bemerkungen berücksichtigen denn auch ein Aussteller muß leben - aber nicht von 1 €-Artikeln
Beste Grüße
Roland.

Offline Klinoklas

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #131 am: 08 Dec 10, 20:54 »
Na vielleicht sind ja auch 1000 € für 3 Meter Tisch einfach zu viel.  8)
Irgendwie muss es ja wieder reingeholt werden. Das mit dem wem es zu teuer ist, der solls lassen ist gut gesagt.
Früher habe ich mal tolle Micromounts und Kleinstufen auf den Börsen gekauft, heute sieht man leider sehr oft entweder
nur noch Esoterik oder super teure Mineralien.
Die Verhältnismäßigkeit ist wie bei vielen anderen Dingen auch verloren gegangen.  :-X


Offline fassi

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #132 am: 08 Dec 10, 21:06 »
Genau auf den Punkt getroffen.. De fehlende Verhältnissmäßigkeit .
Teure standmiete - bedeutet automatisch  Hohe Preise  ;)
Da stellt kein Händler Kleinstufen hin für 5 euro.. ;)

Leider geht der Trend auch dahin Stufen unverhältnissmäßig anzubieten -ich sage nur diese Bezeichnung" Historisch"

wenn ich einen Achat finde und schleife und poliere ist der  auch  " Historisch " den gibts nicht nochmal ...

So werden stufen aus schwarzbefahrungen  angeboten als  alte stufen aus alter sammlung   
also historisch... ;) ;)

Eden was er sich leisten kann .- Ich geh lieber selber suchen   ;D

Offline loparit

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #133 am: 08 Dec 10, 22:04 »
Ja natürlich auch die Aussteller müssen leben!

Aber deshalb muss man doch auch diskutieren dürfen ob etwas zu teuer ist oder nicht zu teuer ist.
Denn auch in München gibt es Händler die "vernüftige" Preis haben und Händler die einfach zu teuer sind. Wie auf fast jeder anderen Börse auch. Dass ein Händler auch leben muss hat nichts damit zu tun, dass er Preise hat die jenseits von Gut und Böse liegen.
Auch die immer wieder angegebenen Argumente einer hohen Standmiete und sonstigen Kosten kann ich nicht mehr hören. Kein Händler wird gezwungen in München teilzunehmen  ;D
Auch hört man nichts, wenn die Händler gute Umsätze machen und entsprechende Gewinne einfahren. Darüber wird ja nicht gesprochen, nur wenn der Umsatz nicht stimmt oder man über hohe Preise diskutiert, werden die alten Argumente wieder herausgekramt und man bekommt das diskutieren verboten!

Kopfschüttel ob der Dinge die da manchmal geschrieben werden.

Gruß
Edgar Müller -loparit-
 

Offline triassammler

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #134 am: 08 Dec 10, 22:54 »
Hallo!

Tempora mutantur, die Zeiten ändern sich, und die Ausgestaltung des Sammlerhobbys auch. Es gibt nicht mehr die Aufschlüsse, die vor 100 Jahren, als das Hobby in die Bürgerschicht einzog, berühmt waren, und auch die Preise sind nicht mehr dieselben wie damals, weil sich die ganze Welt gewandelt hat. Für den Sammler als Individuum bedeutet das: Es ist recht müßig, darüber zu diskutieren, warum eine Stufe heute ein Mehrfaches dessen kostet, was sie vor 20, 30 Jahren gekostet hätte. Primär ist das nun mal so, und solange es Sammler (und solche, die sich dafür halten möchten) gibt, die bereit sind, den Geldbeutel weit genug aufzumachen, wird es diese Preise auch weiterhin geben.
Die logische Konsequenz: Man ändert sich mit den Zeiten. Gegen sie anzuschimpfen, hilft kaum. Man lässt sein, was man sich nicht leisten will oder kann - Selbersammeln statt Brieftaschensammeln.

Wenn ich finanziell könnte wie ich wollte, dann würde es in meiner Sammlung auch ein wenig anders aussehen - vor allem, weil ich mir dann das Reisen zu und das Selbersammeln in Fundstellen erlauben könnte, von denen ich mir heute nicht einmal ein gutes Stück auf einer Börse leisten kann.
Da sich das nicht mit der Realität vereinbaren lässt, wird eben in der eigenen Region und im Urlaub selbst gesammelt. Das macht doch eigentlich genauso viel Spaß? Da das ganze nur ein Hobby ist, muss dessen Ausgestaltung sich an meinen Möglichkeiten orientieren, und nicht die Möglichkeiten an meinen Ausgestaltungswünschen.

Natürlich, wenn ich sehe, dass an sich recht häufiges Material mit irgendwelchen Kunstgriffen oder halbseidenen Behauptungen zu teuren Raritäten hochgejubelt wird, dann schüttele ich auch schon mal den Kopf. Solange es aber Kunden gibt, die den Preis für die vermeintliche Rarität zu zahlen bereit sind, wird sich der Händler garantiert nicht dafür hergeben, sie anderen Interessenten billiger zu verkaufen, nur weil diese nicht so viel bezahlen können. Das ganze nennt sich Marktwirtschaft, und irgendwie hängen wir da alle mit drin, ob wir wollen oder nicht. Die einzige Möglichkeit, sich dem zu entziehen, ist Konsumverweigerung. Und im Bereich Hobby funktioniert das wenigstens noch besser als im Alltag...

My 2 cents...

Gruß,
Rainer