Hallo Philip
jjjjein ....
Form und Farbe : Gerade die Form der Gitter spricht
nicht für Pyrrhotin ! Deshalb ja meine detaillierte Ausführung.
Und Farbe: Ich habe nicht selten messinggelb angelaufene bis zu mattgrau-bräunliche Arsenopyrite gesehen.
Und Magnetismus an den Platten: Klar, das spricht für Pyrrhotin. Kein Magnetismus an den Kristallgittern: Spricht für Arsenopyrit.
Und
Epitaxie: Wenn Du genau hinschaust, wirst Du ja sehen, ob es eine zweidimensional orientierte Verwachsung von Kristallen ist (Verwachsung ist der Oberbegriff für Parallelverwachsungen, Zwillinge und Epitaxien; bei der Epitaxie berühren sich beide Kristallarten in einer Ebene).
Epitaxie = kristallographisch orientiertes Aufwachsen;
Ist dies nicht der Fall, dann tendiere ich zu der eleganteren Lösung: Arsenopyrit auf Pyrrhotin.
Just like that ! ( neudeutsch: Arsenopyrit
an Pyrrhotin

)
Hinweis:
Ein Sagenitgitter auf Feldspat oder Quarz kann - wenn die Kristalle zweidimensional orientiert verwachsen sind , epitaktisch verwachsen sein - muß aber nicht. Ich wär da vorsichtig, nur nach oberflächlichlichem Augenschein auf eine Epitaxie zu schließen , ohne die kristallographische Orientierung zu kennen. Jedoch kann man natürlich eine epitaktische Verwachsung auch nicht ausschließen.
Das einfachste ist: Gib ein paar Brösel von den Gitter-Kristallen in ein Reagenzglas, erhitze dies und riech dann dran. Leichter Knoblauchgeruch spricht für Arsen.
gruß
collector