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Autor Thema: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.  (Gelesen 102882 mal)

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Offline STRAHLER

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #105 am: 29 Jan 09, 10:00 »
Hallo Smoeller,

es gibt aber auch mehr als genug Privat-Sammler und Kleinsthändler die nicht gerad ein Feingefühl für Mineralienpreise haben. Hab oft auf Börsen solche Dinge beobachten können. Warum soll ich beispielsweise für einen Baryt von Pöhla 200 € zahlen, wenn ich Ihn in gleicher oder soger noch besserer Qualität für 50 € - max. 100 € bekomme, und das nur 10 m Luftlinie entfernt voneinander, nur so als Beispiel und beide von "normalen" Sammlern.

Grüße vom STRAHLER

Offline Stänlsucher

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #106 am: 29 Jan 09, 11:16 »
Glück Auf,
die Nachfrage und das Angebot bestimmt den Preis und die Nachfrage wird recht oft durch Artikel in Zeitschriften bewusst geschürt.Auch Durch priv.Sammler,welche erst einen Artikel bringen und danach damit zur Börsen den Preis begründen.Ich bin der Meinung jede Stufe hat einen realen Wert,den "objektiven "Wert bestimmen die Sammler,die diese Stufe haben möchte(müssen)  und z.T. bereit sind sonst was zu zahlen.An diesen Preis misst  der Händler und auch Sammler die anderen Stücke,egal ob es real ist oder nicht.Im Endeffekt bestimmen WIR Sammler den Preis,weil wir ihn zahlen um etwas zu bekommen.
Wir könnten dies hier fiktiv ja mal ausprobieren und würden wahrscheinlich erstaunt sein,wer,was,für ein Stück zahlen würde ???

Glück Auf
Lutz

Offline smoeller

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #107 am: 29 Jan 09, 12:16 »
Hallo,

Ja, die gibt es. Aber man kann ihnen in gewisser Weise keinen Vorwurf machen, auch wenn man (dazu zähle ich mich auch als Sammler) das nicht gutheißen kann.

Aber: Wenn jemand bereit ist, 200 Euro für ein Stück auszugeben und ich habe eins, das ich verkaufen möchte, werde ich das doch machen. Das ist nun einmal Marktwirtschaft (so sehr man sie auch kritisieren mag). Ich habe auch ein Kleingewerbe angemeldet, um meine Dubletten ohne Angst vor Abmahnanwälten zu verkaufen (da es dann doch wegen Sammlungsumstellung mehr wurde als ein paar wenige Stücke). Nun versuche ich natürlich auch, einen angemessenen Preis rauszuholen. Was aber ist angemessen? So viel, wie der Käufer zu zahlen bereit ist. Nicht falsch verstehen! Ich will hier nicht von Phantasiepreisen sprechen, sondern von dem, was täglich bei Onlineauktionen geboten wird. Als Verkäufer und Käufer bei einigen Online-Auktionsplattformen hat man da schon einen gewissen Überblick.

Das Problem: Solange Nachfrage besteht, wird immer einer bereit sein, 200 Euro für ein Stück hinzulegen, dass ein anderer nur für 50 oder 100 Euro kaufen würde. Das ist nicht verwerflich. Verwerflich wird das Ganze erst dann, wenn der Markt von einem Verkäufer künstlich angeheizt wird (z.B. Veröffentlichung, Gerüchte). Besonders schlimm ist es, wenn Vorkommen interessanter Mineralien illegal mit großer krimineller Energie (Sprengungen, Baggerschürfe, untergrabene Waldwege, gefällte Bäume etc.) derart ausgebeutet werden, das danach Sammelverbote erlassen werden müssen, wonach der Verkäufer die Stücke zu viel höheren Preisen absetzen kann.

Vielleicht eine Faustregel für einen angemessenen Preis für Sammler/Kleinsthändler: Was würde ich zahlen wollen, wenn ich das Stück auf der Börse sehe? Das ist dann ein einigermaßen angebrachter Preis. Voraussetzung natürlich immer: Ich muss vom Erlös nicht unbedingt leben können.

Das praktische an gut geführten Onlineauktionen (in der Theorie): Der Markt bestimmt den Preis, nicht die Gier einzelner Händler. Wer 200 Euro für ein schlechtes Stück verlangt, der wird es halt nicht los. Wer 10 Euro für ein gutes Stück haben möchte (Startpreis), der kann durchaus hohe Gebote bekommen.

Das Ganze funktioniert jedoch nur in der Theorie, wenn man annimmt, dass sowohl Verkäufer als auch Käufer einen gesunden Sachverstand mitbringen. Leider gibt es auf beiden Seiten Gier, die Preise steigen, es wird auf Stücke geboten, die das Geld nicht wert sind. Leider zählt bei einigen offensichtlich der Wert einer Stufe als Qualitätsmerkmal. Niedrigpreisigere Stücke mit derselben oder gar besserer Qualität bleiben unverkauft, weil der niedrigere Preis weniger Wert vermittelt.

Dazu kommen oft noch Käufer, die sich mit dem Fundort nicht auskennen und bereit sind, dem Verkäufer alles zu glauben. Man kann zwar nicht alle FO weltweit kennen, aber sollte man auf ein Stück zu einem (subjektiv gesehen) hohen Preis treffen, sollte man vielleicht Infos einholen. Heute in Zeiten des Internets geht das ja schnell. Würden sich die Käufer (und auch Wiederverkäufer) vorher gut informieren, stünden die Verkäufer unseriös überteuerter Stücke bald ohne Einnahmen da und würden die Börse vermutlich in Zukunft meiden. Letztlich sind sowohl der Käufer als auch der Verkäufer in der Pflicht, einem sinnlosen Wettkampf im Preisgefüge ein Ende zu bereiten.

Glück Auf!
Smoeller

Offline caliastos

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #108 am: 29 Jan 09, 18:25 »
das problem ist an sich folgendes:  händler a sieht bei händler b eine stufe, die dieser für 200€ anbietet. händler b hat eine ähnliche, aber schlechter und meint nun er könnte auch 200€ dafür verlangen.

ebenso hat käufer c einst eine stufe zu 20€ erworben, weil der verkäufer guter stimmung war und den preis gesenkt hat. nun denkt er das wäre der regelpreis.


der knackpunkt ist, dass viele scheinbar nicht mehr mitdenken, keine ahnung haben oder nur auf das geld (in beide richtungen) schauen.

hierzu lande glauben auch viele, dass ware x immer und überall um die n euro kostet. dass die ware in asien produziert wird und daher so billig ist bedenkt keiner. dafür beschwert man sich, wenn man hier bei einem schuster sich schuhe machen lassen will über die unverschämten preise. kostet hier halt mehr. das was man hier an kosten hat, zahlt man in asien für die 10-20-fache menge.  ein kleidungsstück, dass hier zu 30€ verkauft wird wurde für vielleicht 3-5€ hergestellt.

bei mineralen ist das inzwischen ebenso mit dem mitdenken. man sieht eine stufe für einen bestimmten preis weggehen und der ist für alles nun der standarpreis. doch irre.

Offline Gerhard

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #109 am: 29 Jan 09, 19:56 »
Habt Ihr schon mal darüber nachgedacht, woher viele verkaufte deutsche Minerale kommen?! - und auch einmal
daran, warum u.a. ein Sammeln und Betreten von vielen Fundgebieten schon verboten ist. Wir erwarten von den
Besitzern der Felder - Wälder - Steinbrüche - Nachsicht für unser Hobby. Und dann wird von diesen erfahren,
dass mit dem - Gefundenen- Geld verdient wird. Unterhaltet Euch doch einmal mit einem Besitzer. Ich habe es
getan, als ich am Goldberg bei Steinigtwolmsdorf Bergkristalle suchen wollte, und ich des Waldes verwiesen
wurde. - Er sagte u.a. ---- und wer entschädigt mich für einen unterhöhlten Baum ? ------ Ich habe auch den
aufgegrabenen Weg (2m) vom - Heiteren Blick - gesehen. Da ist mir ein bezahltes Suchen Z.B. in Schlottwitz
recht. Und wenn ich diese Fundstücke mit Aufschlag verkaufe, dann ist doch alles in Ordnung- oder ?
Damit ich recht verstanden werde ,ich meine nicht Minerale und Steine,die von einem Grosshändler gekauft
wurden. Ich finde,die Tauschseite hier im Atlas ist das -Richtige- für den Hobbysammler, ansonsten wird unser
schönes und auch spannende Hobby nur noch von Verboten beherrscht sein.
Soll nicht als Kritik verstanden werden- nur zum Nachdenken
Gruss Gerhard

Offline Stänlsucher

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #110 am: 29 Jan 09, 20:29 »
Glück Auf,
ich sehe es ähnlich wie caliastos .Hin zu kommt noch,die Schönheit einer Stuf liegt immer im Auge des Betrachters.Der Wert wird auch gerne an der Seltenheit gemessen!
Doch was ist Selten ???Bei Mineraliensammlern gibt es zig Sammelrichtungen und die Sammler bestimmen am Ende den Preis,durch Ihr Kaufverhalten.Der Händler wird immer versuchen mit größt möglichen Gewinn zu verkaufen,so lange es Sammler gibt,die das Geld dafür haben und auch bereit sind es dafür aus zu geben.(VERSTÄNDLICH,WIR SIND MENSCHEN)
Ich habe bis vor wenigen Jahren auf Regionalbörsen als Sammler verkauft (ALLES EIGENFUNDE),bei mir ging nichts übern Tisch,was nicht untersucht war und hatte einen Kundenstamm.Bei mir wurde gehandelt und oft stellte ich die Frage,WAS IST DIR DAS STÜCK WERT und man wurde sich immer handelseinig,ich musste aber auch davon nicht leben!(Hatte auch einigen Ärger mit den Händlern)
Jede Stufe hat nun mal einen Wert,nach Qualität und Seltenheit,für jeden Einzelnen anders,doch sollte man nie vergessen,es steckt in jeder Stufe Arbeit und Arbeit kostet Geld.
Gerd-Ich sammle nun seit was über 20 Jahre und sammle fast nur mit Genehmigung der Besitzer(99%Revier Schneeberg),es wird immer welche geben,egal wo und wann,die UNSER Hobby mit Ihren sinnlosen Aktionen in Verruf bringen und somit für Sammelverbote sorgen.Denke da sind auch wir als Sammler mit mehr Zivilcourage gefragt,ODER!?

Glück Auf
Lutz

Offline caliastos

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #111 am: 29 Jan 09, 20:56 »
deutsche stufen oder andere, der unterschied ist nur der fundort und die zusammensetzung. die gewinnung ist immer gleich. irgendjemand muss die stücke irgendwo bergen. wie das geschieht ist preislich egal. das stück, welches der sammler mit betretungserlaubnis bergen kann wird genauso teuer, oder billig verkauft wie wie stücke, die in großen abbauen (stichwort arkansas-quarz) gewonnen werden, in kleinen minen oder in nacht- und nebelaktionen. verkauft wird alles gleich teuer oder gleich billig. je qualität, nachfrage und gutdünken.

wie die stücke auf den markt kommen ändert nichts an der preisbildung. stücke mit "betreten verboten" sind ja gerne mal teurer, weil schwarz gewonnen und für ehrliche vor ort nicht zu erhalten.

verboten ist das sammeln dort, wo schwarze schafe agieren, oder es schlicht zu gefährlich ist oder schlicht das bergrecht gültig ist. der unternehmer, wenn auch offen den sammlern gegenüber wird sammeln dann nicht unbedingt gestatten, wenn ihm das bergamt sonst den laden dicht macht. die anderen verbote sind immer das überschreiten der toleranz des besitzers.


wenn stücke arg ins geld gehen (reisen, tagesgebühr oder verarbeitungskosten...), dann kann man diese als wert ansehen, sofern man esthetik und co nicht beachtet. alles andere liegt beim kunden.

Offline Ralf

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #112 am: 29 Jan 09, 23:32 »
Was ich wirklich nicht verstehe.

Als Händler bin ich ja nun auf vielen Börsen unterwegs und sehe auch immer einiges.

Da stehen Chinesen und Marokkaner mit Tischen voller überteuerter Stücke. Vor und auf den Ständen stehen oft kleinere Kisten mit z.T. sehr schönen Stücken. Kosten so 5 - 10 €. Natürlich ist da auch viel Schrott bei, aber eben auch gute Sachen. Die seh ich nun zu Börsenbeginn dort stehen. Zum Börsenschluß kaufe ich die nicht selten auf, weil sie keiner haben wollte und ich sie nirgends billiger bekommen kann. So hab ich manchmal 10 oder 15 schöne Kleinstufen, die ich auf anderen Börsen weiterverkaufe. Natürlich mit etwas Gewinn, ist doch klar. Manche geb ich auch als kleines Präsent an gute Kunden weiter. Ich frag mich nur immer warum von den ganzen Sammlern den ganzen Tag über kaum jemand was von diesen " Billigstücken " kauft.
Oder:
Letztes Jahr hab ich ein paar überzählige Stammquerschnitte aus Brasilien und Arizona auf mehreren Börsen mitgeschleppt. 40 - 45 cm Durchmesser. Ich wollt sie weg haben und hab sie für 100€ angeboten. Kein Geld für solche Scheiben. Jede Menge Leute haben sie angegrabscht, gekauft aber wurden sie nicht. Die Arizonascheibe steht jetzt noch hier rum und bald bin ich so weit, dass ich mit dem Hammer draufschlage. Teurere Stücke verkaufen sich dagegen gut.
Dann hab ich meine Sammlung augedünnt, weil ich Platz für neue Sachen brauche. Klein- und Handstufen für 5 bis 10 €, auch alte Stücke die man heute kaum noch bekommt.  Der Verkauf war unsäglich schleppend. Meist haben sich Kinder oder Jugendliche dafür interessiert. Sammler kaum. Bis dann mal einer kam und fast die Hälfte davon gekauft hat. Und der hat sich riesig gefreut und ich mich mit ihm.

Ich würde Wetten annehmen dass man auf jeder Börse ganz zum Schluß noch ausreichend preiswerte ( im Sinne des Wortes ) Ware finden kann. Und man möge sich doch selbst mal prüfen, ob man nicht gezielt nach überteuerten Stücken ( was zugegeben nicht schwer ist ) sucht, um sich ein wenig aufzuregen und dabei vielleicht manchmal den Blick für das verliert, was man gerne kaufen würde.

Menschen, die total überteuerte Stücke kaufen, müssen dumm und wohlhabend sein. Davon gibt es sicher nicht genügend, um Heerscharen von Händlern am Leben zu erhalten. Meine Kunden würden mir jedenfalls was husten wenn ich denen Stücke zu Horrorpreisen serviere.


Offline giantcrystal

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #113 am: 30 Jan 09, 00:30 »
Hallo Ralf

sehr einverstanden, was Du da schreibst und Du kennst ja meine eigene Philiosphie zum Mineralienkauf...

Aber : Hast Du vielleicht die falschen Kunden ?  ;D ;D

Glück Auf aus Mittelfranken

Thomas

Offline der Sauerländer

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #114 am: 30 Jan 09, 12:30 »
volle Zustimmung zu Ralf`s Beitrag.
Man kann auch für relativ kleines Geld ganz ordentliche Sammlungen aufbauen. Wer sich allerdings an den INet-Sites der Top-Leute orientiert und meint, er müsse auch so etwas haben, dann soll er weiter träumen.

Wie sagt doch Freund Ingo immer....
wenn Du viel Geld hast, sammel schnell,
wenn Du wenig Geld hast, habe Geduld.

Recht hat er!

Offline endeavour-minerals

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #115 am: 30 Jan 09, 15:25 »
Amen,Wilhelm

Das mit den Preisen ist relativ, es ist eine Frage der Position in der man sich befindet.
Letztendlich ist es aber auch nicht lebensnotwendig, Mineralien zu besitzen. Es ist ein Luxus, den wir uns leisten. Aber meist ist es so, dass Mineralsammler so ticken, dass nur das gut ist was teuer ist, statt uns von unserer eigenen Nase leiten zu lassen.
Frei den Motto --Was gut beworben wird und teuer ist kann nur gut sein.

Eine gute Sammlung sollte reifen wie ein guter Wein, je älter je besser.
Meinen Respekt verdienen Sammler die ihre Sammlung pflegen und mit Schweiß und geringen Mitteln aufbauen und ihr somit Charakter verleihen. Geduld ist eine Gabe die heutzutage sehr aus der Mode gekommen ist.

Sammlern oder besser Investoren, denen unbegrenzte Mittel zur Verfügung stehen und davon  gibt es sicherlich einige, die können sich eine tolle Sammlung aufbauen, aber eben ohne Charakter, das ist ja dann keine Kunst mehr. 

Gruß Ingo

Offline DonMineral

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #116 am: 30 Jan 09, 15:46 »
Der Mineralienatlas und die honoren alten Hasen mit der jahrzehntelangen Erfahrung im Sammeln und Bewerten hier sollten sich doch mal gemeinsam zusammensetzen und einen Preisindex für Stufen in versciedenen Mineralien in ihrer Wert -Bewertung festsetzen, dann hätte man vielleicht auch einen Index für Neulinge..und Händler so etwas wie die Schwackeliste für Autos....obwohl ich das nicht vergleichen willl.

Aber zum Beispel einen Index aus Breite mal Tiefe einer Stufe und aus einem Multiplikator der Höhe der Kristalle und das mit dem unterschiedlichen Wert eines Minerals kombiniert würde einen Faktor ergeben als Anhaltspunkt für den Kauf...ganz nüchtern gesehen als Basiswert,  den Liebhabereffekt oder den unbedingt-haben-wollen Bonus kann dann jeder selbst bestimmen.

Beispiel  Stufe 6cm breit und 6 cm tief ergibt 12 das mit der Höhe der Kristalle multiplieziert, sagen wir 4 cm ergäbe 50, also 50 Euro als Basiswert. Man kann dan den Wert anhand der Seltenheit der Mineralien festlegen  Beispielweise Vana 1. Wulfenit 1.5 oder Fluorit 2 und das mit dem gewonnenen Faktor multiplizieren. 

Das mal so als Vorschlag...ich bin ja noch neu hier und rechne EK mal 3 oder so mal Daumen als VK..
manch andere eben EK mal 6  oder 20 und dann am Schluss die Hälfte ..

Gruss Don Ronaldo

Offline giantcrystal

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #117 am: 30 Jan 09, 15:58 »
@ Donmineral

Ich glaube, darauf verzichten wir lieber : jeder hat seinen eigenen Geschmack und daher bringt das nichts

Dein Ansatz erinnert mich an den Moment, als Mr. Keeting im Film "Der Club der toten Dichter" die Klasse betritt und die Schüler auffordert, ein Buch zu zerreißen,  in dem genau so ein Ansatz zur Bewertung der Qualität von Poesie steht... Schon mal gesehen....?

Glück Auf

Thoms

Offline DonMineral

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  • KENIA MINERALIEN ... Von den Minen zu Ihnen.
Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #118 am: 30 Jan 09, 16:41 »
nein den Film habe ich nicht gesehen oder wenn icherinnere mich nicht daran. Du hast nataûrlich Recht, dass Schönheit , Kunst und Design nicht bewertet werden soll. Auch Kristalle haben einen unterschiedlichen Wert der sich nach dem jeweiligen Standpunkt des Betrachtert und dem Wunsch ihn zu besitzen richtet.
Da hier jedoch eine Diskussion entsteht, über die Preise, ob zu hoch oder zu niedrig kann man ja über eine Bewertung nachdenken.

Der Markt und die jeweilige Marktsituation wird immer letztendlich den Wert festlegen obwohl das eben nicht relevant ist.
Es gibt auch die eschichte von Gunther Sachs der die erste Sammlung von Andy Warhol in Düsseldorf eröffnete weil er die Bilder wertvoll fand aber keiner hat sie aus den Kunstkreisen seiner Freunde gekauft. Um sich nicht zu blamieren mit seinem Geschmack hat er alle selbst gekauft und auf den Speicher gestellt. und die Ausstellung als vollen Erfolg bewertet in der Presse.  Jahre Später hat man erst den Wert Warhols entdeckt und der Run fing an...und GS erinnerte sich a seine blder auf dem Speicher..

Gruss Don Ronaldo

Haldenschreck

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #119 am: 30 Jan 09, 16:49 »
Der Mineralienatlas und die honoren alten Hasen mit der jahrzehntelangen Erfahrung im Sammeln und Bewerten hier sollten sich doch mal gemeinsam zusammensetzen und einen Preisindex für Stufen in versciedenen Mineralien in ihrer Wert -Bewertung festsetzen, dann hätte man vielleicht auch einen Index für Neulinge..und Händler so etwas wie die Schwackeliste für Autos....obwohl ich das nicht vergleichen willl.

hallo,
gerade den alten hasen ist solches verhalten zuwider. so einen wunsch trägt nur einer vor, der von der materie des mineraliensammelns leider sehr wenig ahnung hat.
mineralienstufen sind keine ü-eier und lassen sich nicht katalogisieren.

haldenschreck