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Autor Thema: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.  (Gelesen 103249 mal)

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Offline fassi

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #150 am: 10 Dec 10, 22:18 »
Hier hat eigentlich jeder recht.-  ;)

Gerade wenn man Steine bearbeitet -z.B. Achate oder eben anschliffe wird der aufwand meistens eh nicht beachtet .
Es ist nicht nur die Zeit die man benötigt - man bezahlt strom - schleifmittel - sägeblätter ..
meine Zeit die ich zum bearbeiten brauch ist Hobby .-
wenn man dann stücke veräußert - sollte aber das Verbrauchsmaterial bezahlt sein - Auch wenn man es NUR Hobbymäßig betreibt .

Doch manchmal sind Preise gerade von Deutschen achaten als fertige Hälften einfach nur wucher...- dann trifft wieder der spruch
" soviel wie jemand bereit ist zu zahlen " vollkommen zu

Also wem es zu teuer ist - Nicht nörgeln - lieber nach ne Günstigeren Stück suchen.- ;)


Offline Aurora borealis

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #151 am: 11 Dec 10, 09:32 »

Zitat
Also wem es zu teuer ist - Nicht nörgeln - lieber nach ne Günstigeren Stück suchen

Hallo das sehe ich auch so,einige treiben es aber auch echt auf die Spitze.

Heute morgen zum Beispiel habe ich ein wenig Preise verglichen(Betriebsspionage),weil ich eine Sendung aus RSA erwarten,das hat mich glatt umgehauen,Oktaedrische grüne Fluorite auf Quarzgestein von Riemvasmaak Orange River Kabinettstufe 300€ und mehr,wie bitte?

Aber wie mehrmals angedeutet,Uwe hat es treffend zitiert"ein Stein ist soviel wert,wie ein Narr bereit ist dafür auszugeben".

Nun gut aber das wurde nun ausreichend diskutiert.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

Udo

Offline giantcrystal

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #152 am: 11 Dec 10, 12:12 »
Naja, zum Thema Rienvaasmak Fluorite ist vielleicht folgendes zu sagen :

Die Fluoritoktaeder sind von dicken Quarz überwachsen und werden von den dortigen Händlern mit Flußsäure herausgeätzt.

Die Arbeit ist nicht ganz ungefährlich und die Flußsäure teuer ...und nur etwa jeder zehnte herausgeätzte Fluorit ist verkaufsfähig, der Rest mehr oder minder "Wegwerfit"

Das soll jetzt keine Rechtfertigung für hohe Preise sein, aber eine Kabinettstufe von dort muß man halt erst einmal finden und aussäuern...

Glück Auf

Thomas




Offline Aurora borealis

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #153 am: 11 Dec 10, 13:06 »
Hallo
Naja,ich bekomme des öfteren gute Riemvasmaak Fluorite dieser Art und biete Kabinettstufen für 35-70 Euro an.
Deswegen kann ich es ehrlich gesagt nicht nachvollziehen,es werden wohl wieder einige in der neuen Sendung vorhanden  sein hoffe ich,aber nicht für 300 Euro das Stück,bestimmt nicht,aber ich heiße auch nicht "the Arkens..."(1250 Dollar 50 mm lange Stufe),daran liegt es wohl,meine Kunden würden mir´n Vogel zeigen und das wars.

Die Stufe im Anhang (70x50x35 mm)ging kürzlich für 35,00€ weg,als Beispiel

Sorry,sogar nur für 29,00€ und das bei Ebay http://cgi.ebay.de/Fluorit-Oktaeder-Matrix-Riemvasmaak-Suedafrika-/270650614128

Ein entspanntes und schönes Wochenende wünsche ich noch

LG

Udo
« Letzte Änderung: 11 Dec 10, 13:34 von Aurora borealis »

Offline DonMineral

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #154 am: 20 Dec 10, 16:49 »
Entscheidend für die hohen Preise ist immer die Länge der Händlerkette. Jeder rechnet mal 3. Eins für den Einkauf, eins für die Kosten und eins im Sack. Von der Sicht jedes einzlnen ist das ja auch ok, die Börsen als Aussteller zu besuchen sind teuer. Das können auch die Analphabeten hier die von Marokko aus exportieren, und mit 500 KG  3500 km nach D fahren auf die Börse...
Da ja Couchmulch das Thema aufgegriffen hat bin ich mit ihm einer Meinung dass man mal die Messebesuche von 300 - 500 Euro pro Messe in D in einem Jahr sausen lassen sollte und dafür lieber mal selbst nach Marokko oder anderswohin fährt um selbst zu suchen...wenn das mehr Sammler machen würden, und sich hier ein Trend herauskristallisiert, würden sich ev. viele Hândler mal überlegen ob sie nicht günstiger anbieten sollten..

Offline fassi

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #155 am: 20 Dec 10, 18:47 »
- Ja aber leider gibts gerade Marokko in rauen Mengen - und garnicht teuer . ;)

Offline Steinmetz

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #156 am: 20 Dec 10, 21:27 »
Jeder sollte doch mal bei sich selber anfangen und sich fragen ob er nun ein Mineraliensammler ist, welcher seine Mineralien selber sammelt und auch bestimmt oder ob er nur Konsument ist und mit der Brieftasche seine Sammlung aufbaut. Eine durch eigenes Sammeln aufgebaute Mineraliensammlung ist in der Regel interessant und kreativ. Die zusammengekauften Sammlungen zeigen meistens wenig Abwechslung und bestehen oft aus den Mineralien, welche den Markt gerade überfluten! Im Gegensatz zu den selber gefundenen Stücken besteht zu den gekauften keine Beziehung; wie zu Beispiel das Glücksgefühl eine ansprechende Stufe nach langer und harter Arbeit in den Händen halten zu können. Natürlich kann man nicht alles selber finden und muss das eine oder auch andere Stück durch Kauf oder Tausch erwerben.
Beim Kaufen sollte man jedoch abwägen ob man es haben will oder nicht. Das die Preise einiger Händler unverschämt sind ist die eine Sache; aber ich muss ja nicht unbedingt bei diesen kaufen  ;) ;) ;)

In diesem Sinne allen ein paar schöne und besinnliche Feiertage und viel Erfolg im Sammeljahr 2011.

Grüße vom Steinmetz

Offline nicoahlmann

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #157 am: 08 Jan 11, 02:41 »
Hallo,

ein richtig gutes Stück auf ner Börse zu finden ist aber ein ebenso großes Glücksgefühl...

LG

Nico

Offline robodoc

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #158 am: 08 Jan 11, 07:13 »
Hallo Nico,

nichts für ungut, aber hier kann ich nicht an mich halten und muß widersprechen. Natürlich kennen die meisten von uns die überschäumende Freude, wenn man auf einer Börse ein möglicherweise schon lange ersehntes Stück entdeckt und das dann möglicherweise noch zu einem vernünftigen Preis erhält.
Aber wenn es einem gelingt, ein "Loch aufzumachen", sei es im Hochgebirge oder am Meer, dieses Glücksgefühl ist wohl kaum zu toppen. Die Erinnerung an den Moment, die Fundumstände und etwaige Weggenossen hält lebenslang und frischt immer wieder auf, wenn Du Jahre später ein Stück aus Deiner Kluft in die Hand nimmst.
Auf die kommende Saison und gesunde Wiederkehr !

Glück auf

Robert


Offline fassi

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #159 am: 08 Jan 11, 19:22 »
Hier kann man ROBODOC nur Zustimmen !!
 Nach Jahren erinnert man sich haargenau beim Anblick des stückes . solche stücke sind nicht nur Schöne mineralien sondern auch erinnerungen - die alle Mühe wert waren  ;)
und da sind auch die finanziellen aufwendungen für die Fahrt zu fundstelle ,Ausrüstung  und und und - vergessen .-

ein auf Börsen etc. erstandenes stück bringt da keinerlei erinnerungen mit , aber eventuell die böse enttäuschung wenn man es später für viel weniger Geld bekommen könnte  ;) ;)

Also an alle Geländegänger - ein erfolgreiches Sammeljahr

Offline cmd.powell

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #160 am: 10 Jan 11, 15:22 »
Naja, klar, eine Superstufe selber zu finden ist immer schöner als eine Superstufe selber zu kaufen. Allerdings hat Nico auch nicht ganz unrecht; Ich könnte sowohl schöne Selberfindgeschichten als auch tolle Börsenkauferfahrungen erzählen. Abgesehen davon hängt es vielleicht auch von der Region ab, in der man lebt: Hier in Norddeutschland mache ich mir keine sonderlich großen Hoffnungen auf dolle alpine Klüfte etc.. Daher werden für mich wahrscheinlich Klüfte mit zentimeter oder gar dezimetergroßen klaren Kristallen immer zum Reich der Träume zählen, da muß man sich manchmal auch eine "Ersatzbefriedigung" suchen.
Letztlich ist es - meiner Meinung nach - nicht zwingend der Unterschied kaufen/finden sondern die Art, wie man selber zu der Sammlung steht: Will man einfach nur eine tolle teure Mineraliensammlung haben (man ist dann ja nicht mehr ganz so "Mainstream" wie die anderen typischen "Teuresautofahrer"), oder ist man mit dem "Herzen" dabei und kann sich auch an kleinen, eher unscheinbaren Stücken erfreuen. Ich denke mal, die erste Kategorie von Sammler wird hier nicht auftreten, da sie sich letztlich gar nicht für die Wissenschaft interessieren und niemals freiwillig einen Hammer anfassen würden. Allerdings ist es genau diese Kategorie von Sammlern, die den Händlern ALLES bezahlen, nur um die BESTE Stufe im Schrank vollstauben sehen zu können. Achso, und die Stufe muß natürlich von dem Lifestyle-Händler des Vertrauens kommen, da muß dann der poplige chinesische Fluorit, maximal 10 € Wert, locker mal 1000 € kosten - der Preis macht es besonders, und die persönliche Geisteskrankheit !

Offline Mineralroli

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #161 am: 10 Jan 11, 16:36 »
Hallo
Wie man sammelt ist doch letztendlich egal so lange man dadurch glücklich und zufrieden ist.
Selbstgefundene Stücke sind mir ja auch lieber, dennoch freue ich mich auch über gekaufte Stücke.
Zitat
Beim Kaufen sollte man jedoch abwägen ob man es haben will oder nicht
und wenn ich es gekauft habe dann wollte ich es auch haben.

Beste Grüße
Roland

Offline wilbi

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #162 am: 10 Jan 11, 17:12 »
Hallo Markus, da hast du recht. Bei uns in Niedersachsen sind große Stufen heutzutage eher selten, vielleicht noch in den Steinbrüchen Harzburger Gabbro und Winterberg. Eine große Stufe mit winzigen Kristallen, die man mit bloßem Auge  nicht sieht,  nützt da auch nichts.
Aber ist es nicht auch schön, wenn man auf einer Halde irgendetwas blaues oder grünes sieht, mit einer gewissen Vorfreude nach Hause fährt und unter dem Mikroskop wunderschön kristallisierte Linarite, Azurite oder Caldedonite usw. sieht.
Also 2mal Freude, einmal beim Finden und dann beim Entdecken.
Ein gutes Finderjahr wünsche ich Dir
Glückauf
willi

Offline cmd.powell

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #163 am: 10 Jan 11, 20:31 »
Hi Willi

Klaro !!! Ganz im Gegenteil: Ich bin schon fast froh, das es bei uns nur "Kleinkram" gibt. Zum Einen werde ich auch nicht jünger (ok, so schlimm ist es auch noch nicht  :P ) und zum Anderen fehlt mir das Geld, um das Haus ständig erweitern zu können  :D

Ein erfolgreiches Finderjahr an Dich (und natürlich alle Anderen) zurück

Markus

Offline Kluftknacker

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Re: Mineralienpreise. Oftmals viel zu hoch.
« Antwort #164 am: 02 Feb 11, 12:18 »
Hallo,
eine interessante Sicht auf die Problematik liefert ein Artikel aus der aktuellsten "Rock & Gem".

Kluftknacker

 

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