Glück Auf!
Ich habe zwar keine Lösung, aber ein paar Gedanken dazu. Hinweise sind ja zahlreich enthalten, so dass man doch glauben kann, es weit genug eingrenzen zu können. Ich will mal anfangen bei den Matallen, die mehr oder weniger in Reinform als Zahlungsmittel Verwendung fanden/finden: Gold, Silber, Platin, Kupfer, Aluminium, Eisen, Zinn, Blei. Dann gibt es natürlich noch zahlreiche Legierungsmetalle wie Zink, Mangan, Nickel. Da es sich um etwas Häufiges handelt, lasse ich mal die Edelmetalle Gold, Silber, Platin im Weiteren außer Acht. Schwieriger wird es mit der Aussage, das es jeder in kleinen Stufen finden kann. Es stellt sich die Frage, ob sich die Aussage auf den Fundort bezieht oder allgemeingültig ist. Allgemein von jederman leicht zu finden sind vor allem weit verbreitete und zudem gesteinsbildende Minerale, also eine handvoll Silikate, Karbonate, Sulfate, Oxide. Außer Aluminium, welches man aber aus keinem dieser weitverbreiteten Minerale generiert, und vielleicht Eisen bliebe da nicht viel anderes übrig. Wenn sich die Aussage, von jederman in kleinen Stufen leicht zu finden auf die Fundstelle bezieht, so ist das wie mit dem die Truhe öffnenden Schlüssel, der in der Truhe liegt. Zinnbergbau würde zumindest nicht viel Zinn (Kassiterit) auf den Halden liegen lassen. Bei Aluminium gibt es natürlich einige hübsche Minerale, die auch in dem Hauptrohstoff Bauxit enthalten sind. Nephelin wäre hier noch zu nennen, falls das Rätsel auf diese Spitzfindigkeit hinausläuft. Das mit dem Nickel ist nicht so richtig mit "in alter Zeit" in Einklang zu bringen. Blei-, Kupfer- und Eisenbergbau lassen auf den Halden genug übrig an Belegmaterial. Wenn man sich da jetzt an die allerhäufigsten Minerale klammert mit der Möglichkeit der Metallherstellung, kommt man auf die Auflistung: Galenit, Cerussit, Chalkopyrit, Malachit, Azurit, Hämatit, Magnetit, Siderit, Pyrit, Markasit. Markasit und Pyrit wurden aber eigentlich nicht zur Metallherstellung verwendet. Was man da jetzt als wertvolle Stufen ansieht, ist sicherlich relativ. Osten kann nun relativ gedeutet werden ausgehend vom aktuellen Aufenthaltsort des Rätselstellers Axinit, also vermutlich einschließlich Mitteleuropa bis ganz Asien. Oder der Hinweis mit Osten nimmt Bezug auf den Ortsnamen, der etwas mit Osten zu tun hat, wie z.B. Wladiwostok. Oder es liegt einfach eine große Stadt östlich der Fundstelle. Der Hinweis mit den Fossilien lässt zumindest einige geologische Einschränkungen zu. Es dürfte damit keine Gegend auf kristallinem Grundgebirge sein. Wenig bis garnicht überprägte Sedimentgesteine sind naheliegend. Demnach würde man eine Vererzung in Sedimentgesteinen suchen. Das mit dem berühmtesten Fundort ist wohl auch etwas subjektiv. Zu Azurit und Cerussit fällt mir dazu Tsumeb ein, wo aber eine große Stadt im Osten fehlt. Zu Magnetit fällt mir Potosi ein, wo aber die Fossilien fehlen. Bei Galenit, Hämatit und Chalkopyrit fällt es mir schwer den einen, berühmtesten Fundort auszumachen. Alle drei Minerale sind so weit verbreitet und an verschiedensten Stellen in guter Qualität zu finden. Galenit wäre durch das häufige Vorkommen in MVT-Lagerstätten häufiger in der Nähe zu Fossilien zu finden. Siderit erscheint mir auch in Stufen irgendwie nich wertvoll genug, als dass man es als Hinweis betonen würde. Bleibt letztlich noch Malachit übrig. Als den derzeit berühmtesten Fundort würde ich die Fundstellen im Kongo verorten. Kolwezi wäre zimindest eine große Stadt im Osten von einigen Fundstellen, die hervorragende Malachite liefern. Jetzt müsste man dort nur noch Fossilien finden können. Historisch waren natürlich auch die Skarnlagerstätten im Ural Lieferanten hervorragender Malachite. Nur mit Fossilien sieht es dort etwas dürftig aus. Somit komme ich erst einmal zu keinen zufriedenstellenden Ergebnis und müsste die Analyse der Rätselhinweise noch etwas reifen lassen. Vielleicht findet der/die eine oder andere Inspiration darin und letztlich eine Antwort auf das Rätsel.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut